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Die Zeche Alma war ein Steinkohlen-Bergwerk in Ückendorf.

Geschichte Bearbeiten

Im Jahre 1855 erfolgte die Gründung der Gewerkschaft Neu-Uerdingen. Sie umfasste mehrere Grubenfelder mit Namen Alma. Die Kuxmehrheit lag in Händen der französischen Firma Société des mines et fonderies du Rhin Détillieux et. Cie. Das gesamte Grubenfeld erstreckte sich überwiegend unter den Gemarkungen Bulmke und Hüllen.

Der 1870 an der Köln-Mindener Eisenbahn begonnene Schacht 1 ging 1872 in Förderung und wurde mit einem Malakowturm ausgestattet.

1873 erfolgte die Umbenennung der Gewerkschaft in „Gewerkschaft Alma“, da die Krefelder Investoren die Gesellschaft verließen. Von 1873 bis 1874 wurde in der Nähe von Schacht 1 der Schacht 2 als Wetterschacht abgeteuft.

Auf Initiative von Friedrich Grillo und Emil Kirdorf wurde 1877 die Gelsenkirchener Bergwerks-AG gegründet, um die in der Emschermulde fördernden Schachtanlagen unter deutscher Geschäftsführung zusammenzufassen. Die Zeche Alma wurde zusammen mit der benachbarten Zeche Rheinelbe als erster Bergwerksbesitz im Jahre 1878 der neuen Gesellschaft übernommen.

Die beiden Zechen wurden zusammengefasst und fortan als Zeche Vereinigte Rheinelbe & Alma weiterbetrieben.

Heutiger Zustand Bearbeiten

Die Alma-Schächte wurden bis Ende der 1970er Jahre betrieben.

Die Gelände der Nebenschachtanlagen sind überbaut bzw. komplett abgeräumt worden. Die Hauptschachtanlage Alma 1/2/5 lag in unmittelbarer Nähe des Stahlwerks Gelsenkirchen der Thyssen AG. Nach Stilllegung der Alma-Schächte wurde das Gelände dem Stahlwerk integriert und ist nicht mehr als ehemaliger Bergbaustandort erkennbar.


Literatur Bearbeiten

  • Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. 6. erweiterte und aktualisierte Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2006, ISBN 3784569943