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Bundesarchiv Bild 183-1985-0509-517, Charlotte Möhring auf dem Flugplatz Essen

1912: Pilotin auf dem Flugplatz, im Hintergrund die Begrenzung der Trabrennbahn

Die Trabrennbahn Nienhausen ist eine 1909 gegründete Bahn in Gelsenkirchen, die heute unter dem Namen GelsentrabPark firmiert.

Der Traberclub Dortmund gründete die Trabrennbahn neben dem Gelände des damaligen Flugplatzes Essen-Gelsenkirchen-Rotthausen. Im September 1912 fanden die ersten Rennen statt, im gleichen Jahr zu Pfingsten wurde der Flugplatz eröffnet, die Tribüne befand sich zwischen beiden Anlagen.

Nach dem Ersten Weltkrieg nannte sich der Verein um in Westdeutscher Traber-Zucht und Rennverein e.V., die Anzahl an Rennen nahm deutlich zu.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die unbeschädigte Rennbahn wieder in Betrieb genommen und mit einer Beleuchtungsanlage ausgerüstet. Der Flugbetrieb konnte wegen des Flugverbotes der Alliierten nicht wieder aufgenommen werden. Das Flugfeld nutzte man zunächst als Kartoffelacker und schüttete später taubes Gestein der Zeche Zollverein dort auf.

1960 wurde die Rennbahn in den Grand Circuit International aufgenommen. 1987 wurden auf der jetzt geschlossenen Halde Zollverein Trainingsstrecken für die Traber eingerichtet.

Renntage sind Donnerstags ab 18.30 Uhr oder Sonntags ab 13.30 Uhr (in Ausnahmefällen Freitags). Zudem kann auch beim Training zugeschaut werden. Die 1965 erbaute Tribüne besitzt 9.600 Plätze und die Gesamtkapazität der Trabrennbahn liegt bei 30.000 Personen. Der Vorplatz wird an rennfreien Tagen auch als Flohmarkt genutzt.

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