FANDOM


Datei:St.josef.jpg

St. Josef ist eine katholische Pfarrkirche in der Ückendorfer Straße 124 im Ortsteil Ückendorf.

Geschichte Bearbeiten

Am 15. Dezember 1878 bildete sich ein „Kirchbaukomitee“ und am 13. Juni 1880 wurde ein Kirchbauverein gegründet. Im Jahre 1885 entsteht der St.-Josef-Arbeiterverein; er sollte, diesmal zusam­men mit dem Pfarrer von St. Gertrud, Teller, zum eigentlichen Initiator der „Pfarridee“ werden. Hinzu tritt noch (1884) das in Ückendorf berühmte „Klei­ne Grollmannsche Testament“, mit welchem der Besitzer des gleichnamigen Ho­fes sein Vermögen der Kirche vermacht mit der Auflage, eine pfarrliche Selb­ständigkeit herbeizuführen. Am 1. Oktober 1887 wird Pfarrer Teller in Paderborn Domkapitular: Ücken­dorf hat damit seinen Fürsprecher an höherem Ort. Vikar Lüthen mietet den „Zitzenschen Saal“; am 10. Mai 1888 wird dort das erste Meßopfer gefeiert. Tauf- und Trauungserlaubnis folgen am 27. Juli 1891. Die GBAG schenkt das Grund­stück für den Kirchbau und der erste Spatenstich wird am 29. August 1894 vollzo­gen und der Grundstein am 11. November 1894 an der Ecke Ückendorfer Straße und Virchowstraße gelegt. Der Gelsenkirchener Architekt Lud­wig von Fisenne erstellt die Baupläne, die Firma Weinrich in Bochum-Weitmar bekommt den Bauauftrag. Am 6. Oktober 1896 konsekriert der Paderborner Weihbischof Dr. Augu­stinus Gockel die neue Kirche.

Ausstattung Bearbeiten

Das Gotteshaus zeigt sich als neugotische Halle mit drei Schiffen und Quer­schiff; außen ist es mit einer Klinkerhaut überzogen. Ungewöhnlich sind klassi­zistische Anteile, sowohl außen am Turm als auch innen an Pfeilern, die unge­achtet ihrer gotischen Knospenkapitelle mehr flächig wirken und eine Körper­haftigkeit entwickeln, die den gotischen Bündelpfeilern eher fremd ist. Der Turm wurde nach Kriegsschäden wieder aufgebaut.

Die Kirche steht seit dem 8. April 1987 auf der Denkmalliste.

WeblinksBearbeiten

GG-Icon Thematisch passender Thread im Forum
{{#set:Forumlink=http://www.gelsenkirchener-geschichten.de/viewtopic.php?t=422}}

Quelle Bearbeiten

Kirchen gaben der Stadt den Namen - Katholisches Stadtsekretariat Gelsenkirchen - 1986