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Datei:St. Antonius Schillerplatz.jpg


St. Antonius ist eine Katholische Kirche in der Feldmark.

Im Jahre 1892 wird der Kirchbauverein Schalke-West gegründet. Dieser erwarb auch ein Grund­stück, verkaufte es aber, weil es ungeeignet war. Ein neuer Kirchbauverein wird 1899 gegründet. Bauunternehmer Timmermann schenkt der Gemeinde das Grund­stück, auf dem heute die Kirche steht. Aber noch fehlte das Geld zum Bau. Der Erste Weltkrieg und die nachfolgende Inflation verhindern daß die Plä­ne des Mainzer Dombaumeister Becker verwirklicht wur­den. Im Saal der Gaststätte Laarmann wird am 23. März 1918 eine Notkirche eingeweiht und der bereits 1909 ernannte Vikar Josef Wiemer von der Mutterpfarre St. Josef (Schalke) wird seitens des Bistums zum Vikar für den Bezirk Feldmark ernannt; kurz nach der Weihe der Not­kirche wird die Gemeinde Pfarrvikarie und Wiemer Pfarrvikar. Mit der Ab­pfarrung von Schalke am 1. November 1921 wurde Anton Wiemer der erste Pfarrer in der Feldmark.

Der Gelsenkirchener Architekt Josef Franke entwarf die Pläne für den Bau einer Kirche. Am 16. Juni 1923 erfolgte der ersten Spatenstich. Knapp drei Monate später erfolgte die Grundsteinlegung, und am 8. September 1923 konnte das Richtfest gefeiert werden. Die Benediktion der Kirche geschah am 17. Juni 1924 und die Konsekration durch Weihbischof von Lanzenauer aus Paderborn am 12. Oktober 1924. Die beiden Türme der Antonius-Kirche wurden 1928 / 1929 erstellt. Am 22. März 1927, schenkte der Bischof von Padua der Gemeinde eine Reliquie des heiligen Antonius. Heute wird diese Reliquie in einem Schrein unter dem Hochaltar aufbewahrt.

Ein schwerer Angriff am 19. Februar 1945 zerstörten fast die gesamte Kirche , aus dem Schutt­haufen ragten nur noch die Türme. Eine Baracke als Notkirche erhielt ihre Benedik­tion am vierten Adventssonntag 1945, doch der Wunsch nach dem Bau einer neuen Kirche war sofort vorhanden. Architekt Heinrich Schäfer aus Soest entwarf die Pläne, der Grundstein wurde am 2. Dezember 1951 gelegt.Die Gemeinde feierte das Richtfest am 14. September 1952 und die Benediktion am 22. März 1953. Am 6. Juni 1953 wurde das neue Gotteshaus konsekriert.

Am 2. September 2007 wird die Pfarrgemeinde St. Antonius mit den drei Nachbargemeinden Hl. Dreifaltigkeit, St. Josef (Schalke) und St. Elisabeth in Heßler zur neugegründeten Pfarrei St. Joseph Gelsenkirchen zusammengelegt. Gleichzeitig wird die Gemeinde St. Anna in Schalke-Nord der Gemeinde St. Joseph zugeordnet.

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