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St. Anna ist eine Katholische Kirche in der Kapellenstraße 6 im Ortsteil Schalke-Nord.

Nach Plänen des Kölner Dombaumeister Bernhard Hertel wurde die erste Kirche St. Anna erstellt . Eine gewisse Verzögerung, die schon bei der früheren Gemeindeentwicklung festzustellen war, tritt auch bei Beginn der eigentlichen Baugeschichte ein. Denn erst im Jahr 1904 wird die Kir­che konsekriert. 1944 wird sie durch Bomben schwer beschädigt und Die Kir­che wird abgerissen.

Nach Plänen des Architekten Dr. Paul Günther wird durch die Firma Wissing eine neue Kirche erstellt. Der Essener Diözesanbischof Dr. Franz Hengsbach konsekriert die Kirche am 21. November 1970. Die Baukosten betrugen 863 248 DM; die Kosten für die Einrich­tung nochmals 94 119 DM. Die Kirche hat 350 Sitzplätze und 200 Stehplätze. Die Pfeifenorgel mit 18 Registern erbaute die Dorstener Firma Breil, während die vier Bronzeglocken von der Firma Petit und Gebrüder Edelbrock zu Gescher 1966 gegossen wurden. An der Kapellenstraße liegen die Kaplanei und die Küster- und Organistenwohnung und das Jugendheim (Baujahr 1962). Ein Kindergarten für 40 Plätze wurde im pfarreigenen Schwesternhaus Uechtingstraße 18 eingerichtet. Da dieser Kinder­garten den räumlichen und sanitären Anforderungen nicht mehr genügte, wurde unter der Leitung des Architekten Dr. Paul Günther im Jahr 1973 ein neuer Kin­dergarten zwischen Kirche und Pfarrhaus für drei Gruppen eingerichtet und im Jahr 1974 seiner Bestimmung übergeben. In der Kirche befinden sich bedeuten­de Ausstattungsstücke der Bildhauerin Hildegard Bienen (Marienthal).

2007 wurde St. Anna mit der St.-Josef-Kirche zusammengelegt.

Quelle Bearbeiten

  • Kirchen gaben der Stadt den Namen - Katholisches Stadtsekretariat Gelsenkirchen - 1986