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Dr. Siegfried Galliner (26. Januar 1875, Zinten – 03. März 1960, London) war zwischen 1914 und 1938 Rabbiner in Gelsenkirchen.

Leben Bearbeiten

Rabbiner Sr. Siegfried Galliner wurde am 26. Januar 1875 in Zinten (heute Kornewo in Kaliningrad) geboren. Er studierte am Berliner Rabbinerseminar und wirkte anschließend in Posen als Gemeinderabbiner. 1908 erschien sein Buch „Saadia AL-fajjumi`s arabische Psalmenübersetzung und Commentar (Psalm 73-89)“.

Im Mai 1914 wurde er der erste Rabbiner der liberalen Synagogengemeinde von Gelsenkirchen, hier begründete er unter anderem den „Jüdischen Schülerbund - Chewras talmidim” um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler zu stärken. Für die Festschrift der Gemeinde verfasste er 1924 einen Aufsatz mit dem Titel „Die Bedeutung der jüdischen Theologie und ihre Gegenwartsaufgabe“.

Dr. Galliner emigrierte am 28. April 1938 nach London. Dort starb er am 03. März 1960.