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Datei:Gedenktafel Bruder Jordan Mai.jpg


Bruder Jordan Mai wird am 1. September 1866 als Heinrich Mai in Buer in der Maximilianstraße geboren und am 3. September 1866 in Sankt Urbanus getauft. Er beginnt 1880 nach der Schule eine Lehre als Sattler und Polsterer. Anschliessend wird er Mitglied der Marianischen Sodalität, einer Bruderschaft zur besonderen Pflege der Frömmigkeit und Nächstenliebe. 1894 tritt er als Laienbruder in den Orden der Franziskaner ein, lebt zunächst in Paderborn, anschließend in Münster, wo er als Koch arbeitete. 1899 wirkt er in Neviges und Harreveld (NL) und geht 1901 nach Dingelstädt .1904 legt er die Profess ab, das Gelübde des Ordens. 1907 zieht er nach Dortmund, wo er bis zu seinem Tod am 22. Februar 1922 lebt. Bruder Jordan Mai wurde zunächst auf dem Ostenfriedhof in Dortmud neben dem Kloster unter großer Beteiligung der Gläubigen beigesetzt. Der Erzbischof von Paderborn, Caspar Klein, ließ die Gebeine zehn Jahre nach dem Tode erheben und konservieren. 1950 wurden sie in die Kloster- und Pfarrkirche übertragen. 1937 hat der Erzbischof von Paderborn den bischöflichen Informativprozess abgeschlossen, dem 1965 der Apostolische Prozess folgte. 1987 wurde der Römischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen die Zusammenfassung aller Daten und Erkenntnisse übergeben. 1991 bestätigte Papst Johannes Paul II. durch ein Dekret das tugendhafte Leben des Bruder Jordan Mai und nannte ihn mit dem offiziellen Titel einen Venerabilis Servus Dei (Seligsprechung), einen Verehrungswürdigen Diener Gottes.

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