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Das Institut für Stadtgeschichte (ISG) ist die zentrale Einrichtung der Stadt Gelsenkirchen zur Erforschung und Präsentation der Stadtgeschichte. Es besteht seit dem 1. September 1989. Ihm obliegt die wissenschaftliche Erforschung, Aufbereitung und Präsentation von Stadtgeschichte, insbesondere am Beispiel der Stadt Gelsenkirchen. Zum ISG zählen die Bereiche Stadtarchiv, historische Forschung und Beratung sowie die Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“, Cranger Straße 323.

Das Institut für Stadtgeschichte präsentiert seine Arbeitsergebnisse in unterschiedlichen Formen und auch mittels verschiedener Medien. Neben Veranstaltungen, Vorträgen, Workshops oder auch Darstellungen in Tageszeitungen werden die gewonnenen Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit in gedruckter Form präsentiert. Die Publikationen sind im Buchhandel erhältlich. Es stehen zwei Schriftenreihen des Instituts für Stadtgeschichte zur Verfügung.

Bestände des StadtarchivsBearbeiten

Die Bestände des Stadtarchivs lassen sich grob in zwei große Gruppen unterteilen. Dem Schriftgut und anderen Materialien aus der städtischen Verwaltung steht das Sammlungsgut gegenüber, das aus verschiedenen Quellen erworben werden muss. Zu der ersten Gruppe gehören Urkunden, Amtsbücher, Akten, Karten und Pläne, zum Sammlungsgut zählen Nachlässe, Bücher und Druckschriften, Zeitungen, Zeitungsausschnittsammlungen, Fotos und Filme sowie Plakate und Bekanntmachungen. Inhaltlich erschlossen werden die Archivalien durch Findbücher, Inventare, Register und andere so genannte Findmittel.

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FamilienforschungBearbeiten

Im Stadtarchiv stehen dem Familienforscher im Wesentlichen zwei Quellen zur Verfügung: zum einen sind dies die Adressbücher der Stadt Gelsenkirchen und ihrer Vorläufergemeinden (ab 1888), zum anderen die Einwohnermeldekarteien der Stadt Gelsenkirchen (und ihrer Vorläufergemeinden). Die Benutzung von Archiv- und Bibliotheksgut im Stadtarchiv Gelsenkirchen ist grundsätzlich entgeltfrei. Recherchen zur Familienforschung aus der Einwohnermeldekartei können nur von Mitarbeitern durchgeführt werden und sind von daher kostenpflichtig. In der Entgeltordnung für das Institut für Stadtgeschichte/Stadtarchiv Gelsenkirchen vom 17.12.2001, § 2 Entgelte für Sonderleistungen, wird ein Betrag von 15 € pro angefangener Halbstunde der aufgewandten Arbeitszeit angesetzt (Änderungen vorbehalten). Bei einfachen Anfragen wird die angesetzte Zeit in der Regel nicht überschritten. Aufgrund der zahlreichen Anfragen ist allerdings mit einer Bearbeitungszeit von circa 4 Wochen zu rechnen.

ZeitungsbestandBearbeiten

Das Stadtarchiv Gelsenkirchen verfügt über einen umfangreichen Zeitungsbestand. Seit 1903 sind sämtliche Ausgaben von verschiedenen lokalen Tageszeitungen vollständig archiviert. Die meisten Zeitungen sind sowohl im Orignal als auch als Mikrofilm (oder Mikrofiche) vorhanden. Für entsprechende Zeitungskopien kommen nur Tageszeitungen infrage, die verfilmt sind. Das Verzeichnis der Zeitungen kann hier eingesehen werden.

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Benutzung des StadtarchivsBearbeiten

Das Stadtarchiv steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Die Einsichtnahme in das Archivgut erfolgt während der Öffnungszeiten im Benutzerraum des Archivs. Insbesondere zur Auswertung der Archivalien ist es möglich, Termine über den Rahmen der Öffnungszeiten hinaus zu vereinbaren. Eine Ausleihe ist nicht möglich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs helfen bei der inhaltlichen Recherche in den Findmitteln. Die persönliche Benutzung des Archivs ist kostenfrei. Besondere Leistungen wie Recherchen seitens des Archivs und die Anfertigung von Reproduktionen sind jedoch entsprechend der Entgeltordnung kostenpflichtig.

Kontakt und ÖffnungszeitenBearbeiten

Munscheidstraße 14 45886 Gelsenkirchen im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

  • Telefon: 0209/169-8551
  • Telefax: 0209/169-8553
  • E-mail: isg@gelsenkirchen.de

Dienstags, Mittwochs und Donnerstags 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Sondertermine nach Vereinbarung


Quelle und InternetpräsenzBearbeiten

Institut für Stadtgeschichte