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Hermann Moog (* 29. Januar 1901 in Gelsenkirchen; † 24. März 1974 in Haltern am See) war ein deutscher Maler und Zeichner.

Leben und Wirken Bearbeiten

Bereits als Jugendlicher strebte Hermann Mogg eine künstlerische Ausbildung an und begann diese im Jahre 1918 - neben seiner kaufmännischen Lehre - mit einem Abendstudium an der Folkwangschule in Essen bei Professor Urbach. Ab 1921 besuchte er die Kunstakademie Düsseldorf in Düsseldorf. Bereits 1925 fanden Moogs Arbeiten anlässlich einer Ausstellung des Kulturvereins für Kunst und Wissen in Gelsenkirchen große Beachtung.

1934 richtete Hermann Moog sich am Rande des Naturparks Hohe Mark ein Atelier in Holtwick (Haltern) ein und malte in Anlehnung an den Rheinischen Expressionismus vorzugsweise Landschaften, die jedoch größtenteils im 2. Weltkrieg durch einen Bombenangriff zerstört worden sind. In den zwanziger und dreißiger Jahren stellte er mit Christian Rohlfs und Otto Modersohn gemeinsam im Rahmen des Westfälischen Künstlerbundes aus.

Im 2. Weltkrieg war er in Albanien und Russland, von wo er Motive, Skizzen und Erinnerungen mitbrachte, die er in seine späteren Bilder einfließen ließ. 1946 kehrte er aus der Kriegsgefangenschaft zurück und ließ sich endgültig in Haltern nieder, wo er sich mit seiner Frau Ruth ein Haus mit Atelier baute. In den ersten Nachkriegsjahren war er als Auftragskünstler und Kunstpädagoge in Gymnasien, Volkshochschulen und Berufsschulen aktiv und gründete 1950 in Marl die erste Kinder-Malschule Deutschlands Malschule „Insel“. Im Alter von 73 Jahren starb er nach einem erfüllten Künstlerleben in Haltern.

Ausstellungen und Nachlass Bearbeiten

Von 1925 bis 1940 stellte Hermann Moog, gemeinsam mit anderen Künstlern aus Westfalen und dem Rhein-Ruhr-Gebiet, in Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Münster, Soest, Düsseldorf, und Bielefeld aus. Einzelausstellungen seiner Bilder und Zeichnungen (Ölbilder und Grafiken) erfolgten ab 1955, vor allem in Marl, Recklinghausen, Münster, Wesel, Lembeck und Haltern, vor allem auch in seinem Haus und Atelier in Haltern-Holtwick. Er hatte vor, mit dem Verlag Bongers Reproduktionen seiner Werke in einem Buch zu veröffentlichen, das nach seinem Tode - ganz entsprechend seiner Planung - von seiner Witwe Ruth Moog herausgegeben wurde.

Zu den über vierzig Ausstellungen nach dem Tod von Hermann Moog, die der Neffe des Künstlers (Hermann Moog aus Aachen) konzipiert und betreut hat, sind zum Teil Kataloge mit vielen Abbildungen erschienen.

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