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Datei:Heilg geist giebelstraße.JPG


Die Kirche Heilig-Geist liegt im Gelsenkirchener Ortsteil Schaffrath an der Giebelstraße.

Nach der Neuorganisation des Bistums Essen im Jahr 2006 gehört sie zur Propsteikirche St. Urbanus.

Neben einem Pfarrhaus, existiert ein Pfarrsaal und ein katholischer Kindergarten.


Heilig Geist wurde am 11. Dezember 1966 durch Bischof Dr. Franz Hengsbach konsekriert. Erster Seelsorger wurde Kaplan Hans-Joachim Wiethoff von St. Ludgerus am 30. März 1967. Am 24. September 1969 wurde er zum Rector ecclesiae mit dem Titel „Pastor" ernannt. Er war bis 1983 an Heilig Geist tätig. Sein Nachfolger an Heilig Geist wurde 1983 Pfarrer Gerd Seelbach. Die Kirche ist erbaut nach Plänen der Architekten Dr. Paul Günther und Dr. Gerd Günther. Als Grundriß wurde das grie­chische Kreuz gewählt. Zur Straße hin ist ein Atrium vorgelagert, dessen Nord-und Südseite durch eine Pergola flankiert sind. Der Altar- bzw. Chorraum liegt an der Westseite, dem Eingang gegenüber. Die gleiche Länge des obengenann­ten griechischen Kreuzes läßt im Obergaden Fensterdreiecke entstehen; in ihnen finden sich nichtgegenständliche Motive, die eine auf das Patrozinium des Heili­gen Geistes hinweisende Dynamik enthalten. Sie wurde erstellt nach Entwürfen von Johannes Beeck. Der Tabernakel an der Nordwestseite der Kirche ist plastisch gestaltet und zeigt das Bild des „brennenden Dornbuschs" (Exodus 3,2 f.); der ebenfalls figürlich gestaltete Ambo hat als Motiv die Geistausgießung an Pfingsten. Beide Ausstat­tungsstücke und das Hängekreuz stammen aus der Hand des Bildhauers Baron, Unna. In der Kirche befindet sich eine Madonna des Bottroper Bildhauers Fischedick; die Leuchter fertigte der Goldschmied Polders aus Kevelaer, während der Kreuzweg von Christel Zibert in Ton ge­formt wurde. Die Orgel an der Ostseite der Kirche mit elf Registern erbaute die Firma Walker zu Ludwigsburg.

Quelle Bearbeiten

Kirchen gaben der Stadt den Namen - Katholisches Stadtsekretariat Gelsenkirchen - 1986