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Das Siedlungsgebiet Berger Feld entstand in den 1950 Jahren. Lediglich die Zechenkolonie Karlstraße und die Häuser an der Weststraße stammen als geschlossene Straßenzüge aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Zeugen mittelalterlicher Besiedlung waren die beiden Rittersitze Haus Darl und Haus Balken. Beide Rittersitze sind heute vollkommen verschwunden. Die Erinnerung an Haus Darl wird in den Straßenbezeichnungen „Darler Heide" und „Darler Straße" wachgehalten. Der größte Teil des Berger Feldes aber hat früher zu der sogenannten Berger Mark gehört, die nach dem Rittersitz Berge gleich jenseits der nördlichen Begrenzung des Gebietes benannt wurde. Den Herren auf Schloss Berge waren viele Höfe aus der Umgebung bis zum Beginn des vergangenen Jahrhunderts abgabenpflichtig. An diese Zeit sollen die Bezeichnungen Lehenstraße und Zehntenstraße erinnern, während die Namen Flachsbachstraße und Fette Wiese darauf hindeuten, daß es in der Berger Mark nicht nur ackerbauliche und holzwirtschaftliche Nutzung gab. Die Namen Pannhütte und Pottenort dagegen gehen auf das Ereignis der Industrialisierung zurück, hat doch hier eine Ziegelei gestanden, die einen Großteil der Häuser des Stadtteils Erle mit Dachpfannen belieferte, nachdem der Bergbau seinen Einzug in diesem Gebiet gehalten hatte.

Durch die Bebauung auf dem Brachland des ehemaligen Flugplatzes in den 1970er Jahren hat sich die Fläche des Siedlungsgebietes Berger Feld fast verdoppelt. Heute befinden sich auf dieser Fläche die Gesamtschule Berger Feld, das alte Parkstadion, die Veltins-Arena und das Mulitplex-Kino und reicht bis zur Kurt-Schumacher-Straße.

Die Geschichte des Berger Feld Bearbeiten

wird in 5 Reliefs dargestellt, die sich am Gebäude der Sparkasse Gelsenkirchen, Surkampstraße, befinden. 1995 wurden sie anlässlich der 2. Sparkasseneröffnung im Berger Feld dort angebracht. Gestaltet wurden sie von Dieter v. Levetzow aus Kranenburg-Nütterden .

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