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August Overweg (* 10. Juni 1836 in Iserlohn; † 2. März 1909 in Letmathe, heute Stadt Iserlohn) war ein deutscher Politiker und Sohn von Carl Overweg.

LebenBearbeiten

Von 1862 bis 1877 war er Landrat des Kreises Iserlohn. Seit 1875 leitete er daneben ehrenamtlich die Landeskulturgesellschaft für den Regierungsbezirk Arnsberg. Im Jahr 1878 arbeitet Overweg als Referent im Berliner Landwirtschaftsministerium, ehe er von 1879 bis 1883 Landrat von Bochum wurde. Anschließend kehrte er als vortragender Rat ins Landwirtschaftsministerium zurück. Nach der Reform der Provinzialverfassungen wurden die Mitgliede des Provinziallandtages nicht mehr von den Ständen bestimmt, sondern von den Parteien gewählt. Gleichzeitig wurden ein Pronzialausschuss und die Funktion des Landeshauptmannes eingeführt. Overweg wurde 1887 zum ersten Landeshauptmann von Westfalen gewählt. Gleichzeitig war er Landtagsabgeordneter für den Kreis Iserlohn. Er unterstützte die Selbstverwaltung der Provinz Westfalen und ließ 1888 mit der Inventarisierung der Bau- und Kunstdenkmäler in Westfalen beginnen. Im Jahr 1899 wurde Overweg für weitere 12 Jahre zum Landeshauptmann wiedergewählt.

EhrungenBearbeiten

Am 22. Februar 1879 wurde er Ehrenbürger der Stadt Gelsenkirchen. Nach ihm ist dort die Overwegstraße (AltstadtSchalke) benannt.

LiteraturBearbeiten

  • August Overweg: Nachrichten über die Familie Overweg. Berlin, August 1906. - 11 Bl. [In Schreibmasch. Schrift]

Weblinks Bearbeiten